Unsere Erfolge
Die Neuenhagener Verwaltung funktioniert in den allermeisten Fällen. Der Bürgerservice arbeitet serviceorientiert und ist auch ohne Terminvergabe immer für die Bürger da. Gemeindeübergreifende Verwaltungsaufgaben werden inzwischen des Öfteren in Federführung aus dem Neuenhagener Rathaus erbracht. In meiner Amtszeit habe ich die Verwaltung neu gegliedert, Fachgruppen gebildet und aus der ehemaligen Serviceeinheit ist ein neuer Fachbereich Hochbau, Gebäudemanagement und Bauhof entstanden. Wir haben komplexe Verwaltungsaufgaben wie große Bebauungspläne, die Einführung der Umsatzsteuer, Umstellung der Grundsteuer oder den Grundschulneubau geräuschlos, kosteneffizent und pünktlich erbracht. Heute arbeiten über 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Gemeinde, davon 75 in der Kernverwaltung im Rathaus, die übrigen in Bauhof, den Einrichtungen der Gemeinde, in Schulen und natürlich zu einem großen Teil in den zehn kommunalen Kitas. Sie alle sorgen verlässlich dafür, dass Neuenhagen jeden Tag gut funktioniert.
Alles, was wir in den letzten acht Jahren erreicht haben, ist nicht das Werk eines Einzelnen, sondern eine Teamleistung von vielen Menschen, die sich eingebracht haben. Ohne das Team im Rathaus und der gesamten Verwaltung ist ein Bürgermeister nämlich nicht viel!
Die freiwillige Feuerwehr Neuenhagen – in 2026 wird sie 125 Jahre alt – wird als Einrichtung der Gemeinde immer vorbildlich ausgestattet. Ich habe die Initiative für einen zweiten Feuerwehrstandort südlich der Gleise ergriffen. Das Grundstück wurde vom Bund, der Bau vom Land finanziert. Das neue, kleine Feuerwehrgerätehaus, seit 2022 in Betrieb, ermöglicht es unseren Kameraden, trotz Schranke rechtzeitig bei einem Notfall tagsüber in Bollensdorf vor Ort zu sein und die Einsatzziele zu erfüllen.

Meine Ziele

Nach acht Jahren im Rathaus kenne ich die Neuenhagener Verwaltung. Deswegen weiß ich auch, welches Potential wir noch haben. Mein Ziel bleibt eine leistungsfähige, effiziente und menschliche Verwaltung, die mit den Bürgern auf Augenhöhe und verständlich kommuniziert. Die Leistungen der Daseinsvorsorge müssen wir verlässlich, pünktlich und nachvollziehbar erbringen. Dazu setze ich wertschätzend klare Ziele, schaffe Verantwortlichkeiten und gebe Ermutigung, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen.
Um das vielfältige Gemeindeleben zu vermitteln und die Beteiligung an Entscheidungsprozessen zu fördern möchte ich mit einer neuen Neuenhagen-App auf digitalem Wege den direkten Draht zu den Bürgern suchen. Die Arbeit hieran ist schon weit fortgeschritten.
Für den Katastrophenschutz haben wir viel investiert und Abläufe eingeübt, damit sich die Neuenhagener im Ernstfall auf eine funktionierende Verwaltung verlassen können. Zwei sog. Leuchttürme sind für verschiedene Szenarios vorbereitet und ausgestattet.
Hier möchte ich weiter Vorkehrungen treffen und eine unabhängige Trinkwasserversorgung sowie eine redundante IT-Infrastuktur aufbauen.
Unsere Untersuchung zur Rekommunalisierung hat ergeben, dass dadurch aktuell kein Einsparpotential, sondern erheblich höhere Kosten zu erwarten sind. Da, wo es Defizite gibt, z.B. bei der Laubentsorgung, wenn private Anbieter immer weniger verfügbar oder ausreichend leistungsfähig sind, möchte ich neue Wege beschreiten. Die Diskussion, ob wir komplett auf Laubsäcke umstellen, oder selbst Laubsaugmaschinen anschaffen, möglichst in Kooperation mit den Nachbarkommunen, müssen wir führen.
Unser Gemeindearchiv ist ein Schatz, der droht, in Vergessenheit zu geraten. Mit Prof. Siek und Frau Wachtmann sind wichtige Persönlichkeiten, die sich hier engagiert haben, in den letzten Jahren verstorben. Mit der Schaffung einer Stelle eines Archivars und Ortschronisten möchte Geschichte bewahren und Heimatverbundenheit stärken. Große Jubiläen, die es vorzubereiten gilt, stehen nämlich an: 100 Jahre Rathaus in diesem Jahr und 800 Jahre Neuenhagen in 2030.