Unsere Erfolge
Das rasante Wachstum der 2010er Jahre hat sich in den 20er Jahren nicht weiter fortgesetzt. Die Verdichtung und Versiegelung haben sich im Rahmen gehalten, vorwiegend werden noch Baulücken bebaut.
Inzwischen habe ich im Rathaus seit einigen Jahren eine eigene Fachgruppe Grün für die Bäume und öffentlichen Grünflächen gebildet, mit aktuell vier Mitarbeitern besetzt. Bei 16.000 Bäumen und vielen großen Grünfächen sowie Spielplätzen gibt es viel zu tun. Das Baumkataster haben die Kollegen digitalisiert, so dass man mit einem iPad in der Hand zur Begutachtung der Bäume durch die Straßen gehen kann.
Um unsere Trainierbahn war es still geworden. Das ist gut so. Die Nutzung durch die Neuenhagener ist gesichert und es wurden auch keine Waldflächen abgeholzt. Mit dem Grünordnungsplan und vor allem der Vorkaufssatzung haben wir wichtige Schritte in meiner Amtszeit auf den Weg gebracht. Um die Zukunft des Pferdesports mache ich mir dennoch Sorgen, denn die vielen offenen Fragen zur Zukunft der Rennbahn in Hoppegarten werden dort nicht angegangen.

Meine Ziele
Ob Thälmannstraße oder anderswo – unsere großen, alten Straßenbäume sind erhaltenswert. Bereits heute gibt Neuenhagen erhebliche Gelder für die Pflege und den Unterhalt des öffentlichen Grüns aus. Dennoch: Wir müssen mehr Bäume pflanzen. Sie spenden Schatten und sind Lebensraum von Vögeln und Insekten.
Die Trainierbahn muss und wird für die Neuenhagener weiterhin als Naherholungsfläche zur Verfügung stehen ebenso wie die Felder rund um Neuenhagen und Elisenhof. Darauf können sich alle verlassen. Das Erpetal könnten wir etwas besser für Naherholungszwecke erschließen. Hier möchte ich den Liebermannweg vom Freibad aus durch einen Holzbohlenweg bis zur Niederheidenstaße verlängern.

Zwar an der Autobahn, aber immerhin: Zwischen Gruscheweg und A10 möchten wir im kommenden Jahr einen neuen naturnahen Park anlegen. Auf einem wirklich großen Areal von 10 ha sollen Wege, ein Rodelberg und ein Teich angelegt werden. Grün- und Waldflächen ebenso. Im ersten Schritt werden wir ca. 200 neue Bäume pflanzen. Später sollen weitere Waldflächen mittels Stecklingen in großer Zahl herangezogen werden. Wenn der Wind richtig steht, wird man vom Gruscheweg und darüber hinaus im Jahr 2034 die Autobahn fast vergessen können.
